Die Klamdor Saga

Aethelgard
Gesellschaft & Chronik
Die Geschichte von Aethelstein begann als Vision eines friedlichen Zentrums, das bewusst nicht auf militärische Macht, sondern auf den Austausch innerhalb der Grafschaft setzte. Dieser Geist des Miteinanders bildet das Fundament, das Aethelgard bis heute auszeichnet.

Geographie & Wirtschaft
Aethelstein thront als Hauptstadt auf einem massiven Plateau aus honigfarbenem Sandstein. Als „Brotkammer des Westens“ sichert die Provinz durch ihre hocheffiziente Landwirtschaft die Versorgung der gesamten Region.

Der Alltag der Menschen folgt streng dem Zyklus des Weizens und dem Rhythmus der Jahreszeiten. Das Wissen um die Bewirtschaftung und der respektvolle Umgang mit dem Boden wird dabei als kostbares Erbe von Generation zu Generation weitergereicht.

Der Aethel-Strom fungiert als zentrale Lebensader, die sowohl die Bewässerung der Felder gewährleistet als auch entlegene Siedlungen miteinander verbindet. Das Zusammenspiel von klarem Wasser, moosbewachsenen Steinen und dem einfallenden Sonnenlicht prägt dabei die visuelle Identität des Landes.

Aethelgard ist geprägt durch die weiten, flachen Becken des Aethel-Stroms. Das Klima ist mild, mit langen Sonnenstunden, die den „Goldenen Sommer“ ermöglichen. Auffällig sind die Grauen Klüfte im Norden, die als natürliche Barriere dienen und die Provinz vor den raueren Wetterfronten der Hochgebirge abschirmen.
Flora
Die dominierende Pflanze ist das Aethel-Korn, eine robuste Weizenart mit besonders langen Ähren, die auf dem mineralhaltigen Boden gedeiht. In den feuchteren Senken entlang des Flussufers findet man zudem den Silberfarn, eine Pflanze, die nachts ein schwaches, bläuliches Leuchten abgibt und von den Einheimischen als natürlicher Kompass bei Wanderungen genutzt wird.
Fauna
Neben den allgegenwärtigen Lasttieren finden sich in den Flussläufen die Aethel-Forellen, die für ihr goldfarbenes Schuppenkleid bekannt sind. In den höher gelegenen, felsigen Randgebieten der Klüfte wurden zudem die seltenen Dämmerhirsche gesichtet – scheue Wesen mit irisierendem Geweih, die als Glücksbringer gelten und in vielen Liedern der Region besungen werden.
